30. März 2009
die semesterferien neigen sich so langsam dem ende zu. am 01.04. beginnt das neue semester und am 06.04. dann auch die vorlesungszeit. so langsam finden sich einige studenten wieder im beschaulichen vechta ein und man sieht das eine oder andere bekannte gesicht, es folgt der übliche smaltalk: wie gehts? wie waren die ferien? bla, bla…
in diesen tagen trifft man jedoch auch immer wieder auf die sorte studenten, die ihre ferien zwar gut genutzt haben, aber bestimmt nicht für die uni :) was mir persönlich ja sehr sympathisch ist! hier sind die inhalte der gespräche meist folgender natur: “ich muss noch zwei ausarbeitungen schreiben und in drei tagen abgeben.” - ”nee, ich bin nicht krank. ich bin nur so müde weil ich die ganze nacht an meiner hausarbeit geschrieben hab, die musste ich heut abgeben.” - “ja, ich muss noch eine ausarbeitung schreiben, aber erst am 31.03. abgeben” “das ist in 4 tagen.” “oh scheiße…”
tja, die prokrastionation scheint vor allem unter studenten zu grassieren. vielleicht sollte ich eine selbsthilfegruppe gründen… ach, verschieben wir es auf morgen
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28. März 2009
zu einem der nachteile, in einem wohnheim zu leben, zählt definitiv die doch recht hohe fluktuation der mitbewohner. bei gewissen personen kann dies zwar auch wieder als vorteil ausgelegt werden, aber nicht so bei sarah…
nachdem in letzter zeit nun schon einige liebgewonnene menschen ausgezogen sind folgt nun auch noch sarah, die bisher im flur unter mir gewohnt hat. wir sind hier zeitgleich eingezogen und nun schon seit bald 3 1/2 jahren mitbewohnerinnen. sie hat eine kleine ein-zimmer-wohnung ein paar straßen weiter gefunden. somit ist sie zwar nicht aus der welt, aber aus dem wohnheim. unsere spontanen zigaretten- und kaffeepausen werden mir doch sehr fehlen!!!
fortschritte bezüglich der magisterarbeit:
- 5 neue quellen dürfen sich seit gestern in meiner literatursammlung heimisch fühlen
- und meine kritzelein von heut morgen könnte man mit ganz viel fantasie als sehr grobe gliederung interpretieren, nicht schlecht was!?
ja ja, es geht mit schnellen schritten voran… oje…
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24. März 2009
aus gegebenen anlass werde ich heute mal auf ein eher heikles thema zu sprechen kommen. immer mehr studenten fühlen sich dem druck an den universitäten nicht gewachsen und greifen aufgrund dessen zu aufputschmitteln. dazu gehört auch unter anderem ritalin, welches eigentlich für ads kinder gedacht ist. angebeblich kann man sich als “normaler” mensch mit ritalin wesentlich länger und auch besser konzentrieren, was einem währen langer lernphasen im prüfungsstress als sehr verlockend erscheinen mag. dieser trend stammt mal wieder aus den usa, wo sich an manchen unis bis zu 25% der studenten dazu bekennen regelmäßig ritalin oder andere leistungsförderne mittel zu konsumieren.
wirklich erschreckend ist jedoch, dass u.a. zeitschriften wie die neon, aber auch zahlreiche internetseiten verherrlichende beiträge dazu schreiben. abgesehen davon, dass hier nebenwirkungen und suchtgefahren nahezu völlig außer acht gelassen werden, könnte man so manchen artikel zu diesem thema geradzu als aufforderung empfinden. hier in deutschland neigen wohl besonders jura- unde medizinstudenten dazu, wobei man sich bei lertzteren fragen muss, ob nicht eigentlich gerade sie sich über die wirkungen und folgen im klaren sein müssten.
zu den nebenwirkungen zählen u.a.: erhöhter Blutdruck, erhöhte Herzfrequenz, beschleunigte Atmung und erhöhte Körpertemperatur, außerdem gedämpftes Hungergefühl, Magenschmerzen, Gewichtsverlust, Gesichtszuckungen, Muskelzuckungen, Schlaflosigkeit, Euphorie, Nervosität, Reizbarkeit, Erregung, psychotische Phasen, gewalttätiges Verhalten!!!, paranoide Wahnvorstellungen, Halluzinationen…
selbstverständlich ist es nachzuempfinden, dass viele studenten unter einem gehörigen leistungsdruck stehen, aber heiligt der zweck wirklich alle mittel!?
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23. März 2009
nun ist es offiziell: “aufschieberitis” ist jetzt also eine anerkannte krankeheit!
ich bin gestern bei meiner lieblings beschäftigung, dem sinnlosen surfen durchs internet, auf diese “krankheit”, mit dem schönen namen prokrastination, gestoßen. ich kann also gar nichts dafür, dass ich seit einem halben jahr nichts anderes mache als die arbeit vor mir herzuschieben. gut zu wissen, ändert nur leider nix an der tatsache, dass ich die prokrastination nun ein für alle mal überwinden muss. also, ran an die arbeit und ab in die bibo…
wer mehr über aufschieberitis erfahren will: http://karrierebibel.de/gefaehrliche-schiebschaften-45-wege-gegen-prokrastination/ -> sehr interessant!!!
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22. März 2009
einfach unglaublich, ich habs geschafft, ich habe meinen ersten eigenen blog erstellt. für die meisten ist das mit sicherheit nicht unbedingt ein problem, bei mir handelt es sich jedoch um einen absoluten computer-laien!!! ich muss schon zugeben, dass es für mich eine kleine herausforderung war und ich schon allein mit der registrierung leicht überfordert war…, aber nun ist es ja vollbracht!!!
so, nun zum inhaltlichen: dieser blog mag für außenstehende vermutlich eher langweilig sein, da er viel mehr der selbstkontrolle dienen soll. aber wer sich für meine zukünftigen nervernzusammenbrüche im kommenden jahr interessiert, kann gern gelegentlich mal rein schauen
zu meiner person: ich (24) bin seit 2005 studentin der hochschule vechta. ich studiere (mehr oder weniger erfolgreich) im 7. semester sozialwissenschaften mit den nebenfächern psychologie und soziologie. da ich nun seit dezember 2008 scheinfrei bin wird es langsam wirklich zeit sich für die abschlussprüfungen anzumelden *seuftz* diese beinhalten die magisterarbeit, 5 mündliche prüfungen und eine 4 stündige klausur *doppel seuftz* aber ich bin ja nun nicht die erste die da durch muss…
eine kleinigkeit noch: ich habe eine kleine lese-rechtschreib-schwäche, gern auch legasthenie genannt. von daher einfach nicht über die gelegentlichen fehler wundern, ich werd mir mühe geben es auf ein minimum zu beschränken.
so, und damit wäre nun auch mein erster eintrag geschafft… juhu…
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